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Jetzt beginnt die Jugendlichkeit
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Schöpfe sie aus dem Tag Lebenshilfen für Junggebliebene von 35 - 55 Jahren. Forever young - ein Wunsch, der seit jeher die Menschheit begleitet. Jeder hat es selbst in der Hand, ob er im Alter ältlich wird oder sich die Jugendlichkeit bewahrt. Gerade die Lebensjahre von 35 bis 55 bieten die Chance, die Weichen entsprechend zu stellen ... Aus den Gruppengesprächen mit Gabriele: "Einer hilft dem anderen". |
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24 Seiten, Broschüre ISBN 978-3-89201-149-1 |
Leseprobe: Jetzt beginnt die Jugendlichkeit |
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LESEPROBE
Im alten Ägypten badete Cleopatra in Stutenmilch und versprach sich davon Schönheit und Jugendlichkeit. Wenn man mal die armen Stuten beiseite läßt, nimmt sich dies noch harmlos an im Vergleich zur heutigen Nutzung genetischer Schlankheitscodes bzw. Nutzung neuester Erkenntnisse der Zell- und Genforschung, die dazu dienen, den Alterungsprozeß möglichst lange hinauszuschieben. Es gibt in der Medizin mittlerweile „Anti-aging“-Angebote, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Bisher vor allem bei Frauen, neuerdings auch immer mehr bei Männern. Dazu gehören z.B. die Schönheitschirurgie, Dermabrasionsbehandlungen (Abschleifen von Falten und Altersflecken auf der Haut), Myoliftbehandlungen (Liften, Straffen von Muskelgeweben) und vieles mehr.
Man gewinnt mehr und mehr den Eindruck, daß wir – wie Dr. Faustus bei Goethe – unsere Seele Mephisto, dem Teufel, verkauft haben, um die Jugendlichkeit zurückzugewinnen bzw. sie um jeden Preis zu behalten.
Was wir nicht alles unternommen, um jugendlich zu bleiben, und warum betreiben wir dafür soviel Aufwand? Ist es die Sehnsucht unseres inneren Wesens, das aus den Himmeln kommt und kein Alter kennt und auch keinen Tod, also unsterblich ist? Oder ist es der Versuch, etwas nachzuholen, was man in der Jugend versäumt zu haben glaubt? Oder ist es einfach die Angst vor dem Tod? Oder ein Gemisch aus allem?
Wir laufen der äußeren Jugendlichkeit nach, ohne zu bedenken, daß es die Seele ist, die weiterlebt, von der auch die innere Jugendlichkeit ausstrahlen möchte. Das Welken des Körpers können wir ebensowenig aufhalten wie den Wandel der Jahreszeiten. Trotz Gentechnik und dergleichen ist Gott auch heute noch nicht überholt. Indem wir unsere Zeit damit vergeuden, den falschen Dingen nachzulaufen, haben wir am Schluß das Gefühl, vieles versäumt zu haben, und wir beginnen zu jammern.
