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Das Tiefengebet ist Hilfe

Bildzoom Das Tiefengebet ist Hilfe, es zeigt uns den Weg

Die heutige Zeit erfordert es, unseren Charakter zu überdenken, frei zu werden durch Glauben. Das Tiefengebet ist Hilfe, es zeigt uns den Weg Jeder Mensch ist der Gestalter seines Lebens und der Erbauer seines Schicksals. Aus unseren Gedankenkomplexen, genauer gesagt, aus deren Inhalten, entwickelt sich unser Charakterbild. Jeder einzelne Mensch ist das Bildnis seines Charakters. Erst wenn wir das erkennen und uns ändern, können wir zum Tiefengebet finden. Aus den Gruppengesprächen mit Gabriele: "Einer hilft dem anderen".

32 Seiten, Broschüre


ISBN 978-3-89201-140-8


Leseprobe: Das Tiefengebet ist Hilfe
 

3,50 EUR

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LESEPROBE

Jesus sagte auch in der Bergpredigt, und wir sollten es bezüglich unserer Gebetsgepflogenheiten bedenken: Wenn du aber betest, so gehe in deine Kammer, und wenn du die Türe geschlossen hast, bete zu deinem himmlischen Vater, der im Verborgenen ist ... Und wenn ihr gemeinsam betet, gebraucht keine leeren Wiederholungen wie die Heiden, denn diese meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.
Bevor wir beten, sollten wir uns selbst die Frage stellen: Will ich das, was ich bete, wofür ich bete, selbst erfüllen? Oder: Erfülle ich schon das, wofür ich bete?
Wir wollen uns im Tiefengebet üben. Das Tiefengebet, das unserem Inneren entströmen soll, zeigt uns den Weg zum wahren Leben. Gerade das Tiefengebet hat keine sogenannten Hintergedanken. Warum nicht? Weil wir konzentriert beten. Im Tiefengebet erfahren wir, ob wir das, wofür wir beten, selbst erfüllen, oder was zur Verwirklichung, gleich Erfüllung ansteht. Das Tiefengebet sollten wir mit der Lehre des Herrn beginnen, der spricht: Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles dazufallen.
Eine erste große Hilfe wäre für uns generell, bevor wir beten, daß wir uns immer und immer wieder daran erinnern, was uns Jesus lehrte: Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles dazufallen.

Wenn wir jetzt dann das Tiefengebet üben, wollen wir diesen ersten Lehrsatz in uns hineinbeten und die Worte in uns nachschwingen lassen. Anschließend werden wir bewußt und tief atmen. Dabei atmen wir bis in den Bauchraum hinab und dann wieder langsam und bewußt aus. Dadurch kommen wir in eine höhere Schwingung. Wir atmen uns gleichsam frei von Gedankenvagabunden, von eventuell bedrückenden Gedanken, von Alltagsgedanken, von Gedanken über Probleme und Sorgen. Sie nehmen Abstand von uns. Der Atem, in dem der Odem Gottes ist, hilft uns, in das Tiefengebet zu gelangen.
Haben wir uns weitgehend von unseren Gedanken freigeatmet, dann bemühen wir uns, nicht wie üblich mit dem Oberbewußtsein, also vom Kopf her zu beten, indem wir Gebetsanliegen kopfbetont zusammensuchen.
Wir müssen lernen, aus dem Inneren heraus zu beten, e s beten zu lassen. Jede Bemühung, aus dem Inneren heraus zu beten, ist ein Lernschritt hin zur Selbsterkenntnis, denn das Gebet, das aus dem Inneren fließt, zeigt uns auf, was wir im Alltag schon verwirklicht haben oder was zur Erfüllung, zunächst also zur Verwirklichung, ansteht. Gleichzeitig üben wir, uns zu konzentrieren.
Das Tiefengebet zeigt uns den Weg zur Freiheit, den Weg zu einem einwandfreien Charakter. Das Tiefengeebt hilft uns, uns besser zu erkennen. Es hilft uns, uns Gott mehr und mehr anzuvertrauen. Es hilft uns, unsere Sünden zu bereuen und zu bereinigen und nicht mehr zu tun. Das Tiefengebet ist also eine Hilfe, um frei zu werden von all dem, was nun an Allzumenschlichem emporsteigen möchte, das wir bisher immer wieder zurückgedrängt haben. Im Tiefengebet erfahren wir, wer wir sind ...

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